17.12.2016 07:00 Alter: 4 yrs
Kategorie: Aktuelles Heft, Startseite

Die Wirtschaftlichkeit in der Lammfleischproduktion steigern

Die Lammfleischproduktion kann sich lohnen, wenn man weiß, an welchen Schrauben man drehen muss. Lesen Sie hier, wie Sie einen höheren Deckungsbeitrag je Muttertier erwirtschaften können.

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In der Praxis gibt es sehr große Unterschiede darin, wie wirtschaftlich ein Betrieb ist, das zeigen die Auswertungen aus den Arbeitskreisen. Daraus geht hervor, dass der Lämmerverkauf mit einem Anteil von 79 % aller Leistungen der wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit auf der Einkommensseite ist (Abb. 1). Auf Seite der variablen Kosten (Abb. 2) haben die Futterkosten mit einem Anteil von insgesamt 69 % die größte Bedeutung (31 % Grundfutter und 38 % Kraftfutter). Daraus lässt sich ableiten, dass das größte ökonomische Potenzial bei den Leistungen aus dem Lämmerverkauf und hinsichtlich der variablen Kosten bei der Fütterung besteht. In diesen beiden Bereichen sollten Sie den Hebel ansetzen, wenn Sie mehr aus der Lämmerproduktion herausholen möchten. Mit Hilfe von Modellberechnungen kann man sehen, wie sich die verschiedenen Produktionsfaktoren auf den erzielten Deckungsbeitrag (DB) je Mutterschaf auswirken. Ist es besser, mehr aufgezogene Lämmer zu erreichen, oder sollte man intensiver füttern und so das Mastgewicht erhöhen? Würde ein völliger Verzicht auf Kraftfutter genügend Kosten einsparen, um den Deckungsbeitrag zu steigern?

Erfahren Sie im vollständigen Artikel in der aktuellen Ausgabe von Schafe & Ziegen aktuell 1/2017 welche Produktionsfaktoren besonders viel Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit haben.