12.01.2021 01:00 Alter: 279 days
Kategorie: Aktuelles Heft, Startseite

Was wollen Schaf- und Ziegenhalter wissen?

Die Schaf- und Ziegenhaltung erfreut sich zunehmender Beliebtheit in Österreich. Doch besonders die wirtschaftliche Haltung von Kleinwiederkäuern erfordert viel Wissen und Können. 352 Landwirte in ganz Österreich wurden telefonisch zu ihren Bildungs- und Beratungswünschen befragt.

Foto: Nenad Cavoski/shutterstock.com

Zurzeit werden knapp 420.000 Schafe und rund 100.000 Ziegen in Österreich gehalten, Tendenz steigend. Die Anzahl der Tiere pro Betrieb ist mit rund 34 Schafen und etwa zwölf Ziegen eher als niedrig einzustufen. Beispielsweise hielt im Jahr

2019 fast die Hälfte der Schafbetriebe nicht mehr als 15 Schafe, und zwei von drei Ziegenhaltern hatten weniger als sechs Ziegen. Etwa 17 % der Schafhalter verfügten über 50 und mehr Stück. Diese Zahlen belegen eine große Streubreite bei der Bestandsgröße und lassen unterschiedliche Präferenzen und Motive bei Strategien und Bildungswünschen vermuten. Um konkrete Hinweise zu Plänen sowie Bildungs- und Beratungswünschen zu erhalten, wurden im Februar dieses Jahres 352 Landwirte in ganz Österreich telefonisch befragt. Die Stichprobe verteilt sich auf 67 Milchschaf-, 158 Mutterschaf- (nicht gemolken), 75 Milchziegen- und 52 Mutterziegenbetriebe (nicht gemolken). Betriebe mit weniger als fünf Muttertieren wurden in der Befragung nicht berücksichtigt. Die Betriebe kultivierten zum Befragungszeitpunkt im Durchschnitt zwischen 15,5 ha (Mutterziegenbetriebe) und 21,5 ha (Mutterschafbetriebe). Außerdem lässt sich feststellen: Der überwiegende Anteil der Betriebe zählte zum Berggebiet und ein großer Anteil wirtschaftete biologisch. Die Landwirte wurden zu ihren Strategien in der Schaf- und Ziegenhaltung, zur Wichtigkeit von Themen in Weiterbildung und Beratung und zu der Frage, woher sie bisher ihr Wissen bezogen hatten, befragt. Die spannende Auswertung dieser Fragen ist in der aktuellen Ausgabe von Schafe&Ziegen zu lesen! Hier gratis Probeheft bestellen.