12.12.2017 14:05 Alter: 37 days
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Studie ermittelt wahre Kosten von Herdenschutzmaßnahmen

Das Kuratorium für Landtechnik (KTBL) hat in einer umfassenden Studie die tatsächlichen Kosten für Herdenschutzmaßnahmen für Schafbetriebe ermittelt. Die Ergebnisse sollen bei der Planung und als Orientierung für Förderungen dienen.

Foto: michal4r/shutterstock.com

Die Verbreitung des Wolfes in Deutschland nimmt zu, sodass vor allem Schafhalter ihre Herden mit Präventivmaßnahmen schützen müssen. Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL) hat für einige dieser Maßnahmen Standardkostensätze ermittelt, z. B. für Herdenschutzhunde, Herdenschutzesel, Herdenschutzzaun, Mobilstall auf der Weide, nächtliche Stallhaltung auf dem Hof und nächtliche Behirtung.

 

In einer umfangreichen Studie hat das KTBL mit Unterstützung der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V. (VDL) und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie Beratungseinrichtungen in über 60 Praxisbetrieben die zusätzlich anfallenden Kosten für Herdenschutzmaßnahmen erhoben. Dabei wurde auch der zusätzliche Arbeitszeitbedarf zum Beispiel für die Betreuung der Herdenschutzhunde und die zusätzliche Sicherung und Kontrolle der Zäune berücksichtigt.

 

Diese Standardkostensätze für Herdenschutzmaßnahmen können Schafhaltern

helfen, jene Maßnahmen auszuwählen, die für ihre Herden am besten geeignet sind. Darüber hinaus liefern die ermittelten Werte eine neutrale Datenbasis bei der Vergütung von präventiven Maßnahmen.

 

Die Ergebnisse stehen im PDF-Format zum kostenfreien Download auf der Homepage des KTBL e.V. zur Verfügung. Sie finden die Unterlagen unter www.ktbl.de.