02.05.2018 08:15 Alter: 168 days
Kategorie: Aktuelles Heft, Startseite

Mit Weideplan durch die Weidezeit

Ein Weideplan legt fest, wann und wie lange welche Tiere auf welchen Flächen weiden. So fördern Sie den Pflanzenbestand, die Tiergesundheit und nutzen das Grünland bestmöglich.

Foto: Ringdorfer

Die Möglichkeiten der Weidehaltung sind vielfältig, genau wie die unterschiedlichen Voraussetzungen auf den Betrieben. Schon die Produktionsrichtung hat Einfluss auf die Weidehaltung. In der Milchproduktion mit dem täglichen Melken im Stall gelten andere Voraussetzungen als bei der Lämmerproduktion, bei der die Tiere ständig auf der Weide sein können. In jedem Fall ist es vorteilhaft, wenn Sie sich einen Weideplan zurechtlegen. So bewahren Sie bei unterschiedlichen Flächen den Überblick und können den Aufwuchs optimal nutzen – sei es durch Beweidung oder Mahd. Zuerst legen Sie die zur Verfügung stehenden Flächen fest. Bestimmen Sie die Größe und schätzen Sie die mögliche Ertragslage ein. Die Anzahl der Tiere und der Weideertrag bestimmen im Wesentlichen die mögliche Weidedauer auf jeder Fläche.

 

Tiere mit hoher Leistung haben Vorrang

Wie bei der Fütterung im Stall gilt auch bei der Weidehaltung das Ziel, die Tiere entsprechend ihrer Leistung zu versorgen. Das bedeutet, dass die hochleistenden Tiere (laktierende Muttertiere, wachsende Lämmer) immer das beste Futter bekommen sollten. Dazu ist eine Unterteilung der Herde in Leistungsgruppen notwendig. In der Praxis funktioniert das allerdings erst ab einer gewissen Herdengröße und nur bei asaisonalen Rassen. Bei saisonalen Rassen befindet sich die ganze Herde meist in einem mehr oder weniger gleichen Leistungsstadium. Am besten funktioniert die leistungsgerechte Versorgung mit verschiedenen Koppeln.

 

Ein Beispiel und ein Schema wie ein Weideplan konkret aussehen kann finden Sie im vollständigen Artikel in der aktuellen Ausgabe von Schafe & Ziegen aktuell 3/2018.