02.03.2017 08:00 Alter: 4 yrs
Kategorie: Aktuelles Heft, Startseite

Futterkosten in der Kitzaufzucht

Die Kitzaufzucht ist besonders für Milchbetriebe ein Kostenfaktor. Welche Möglichkeiten der Fütterung es gibt und wie sich dabei Kosten einsparen lassen, lesen Sie im folgenden Beitrag.

Foto: Huber

Die einfachste Form der Kitzaufzucht ist bei der Mutter. Die Kitze werden von den Muttertieren mit Milch versorgt und fressen mit der Mutter mit. Zusätzlich kann den Kitzen in einem Lämmerschlupf Kraftfutter und bestes Grummet für ein schnelles Wachstum angeboten werden. Diese Art der Aufzucht ist in erster Linie für Betriebe geeignet, für die der Milchverkauf nicht im Vordergrund steht, etwa bei Fleischproduktion oder Ziegen, die zur Landschaftspflege eingesetzt werden. Aufzucht richtet sich nach Vermarktung Bei den Milchziegen steht die Milchproduktion an erster Stelle, weshalb die Aufzucht der Kitze für viele Betriebe eine zusätzliche Herausforderung darstellt. Um den Absatz der Kitze zu sichern, ist es wichtig, mit dem Abnehmer die Stückzahl und das Mastendgewicht zu vereinbaren. Das Aufzuchtverfahren muss dann diesen Anforderungen angepasst werden. In der Regel sollten die Kitze ein Schlachtkörpergewicht von 8 bis 14 kg erreichen und nicht älter als drei bis fünf Monate sein.


Mit oder ohne Muttertiere
Es werden zwei grundsätzlich verschiedene Aufzuchtverfahren unterschieden: die muttergebundene und die mutterlose Aufzucht. Beim muttergebundenen Verfahren bleiben die Kitze nach der Geburt für ein bis zwei Wochen bei der Mutter, um ausreichend Biestmilch aufzunehmen. Bei der  mutterlosen Aufzucht werden die Kitze sofort nach der Geburt abgesetzt und fortan über Tränken gefüttert.


Welche Vor- und Nachteile die beiden Aufzuchtsysteme mit sich bringen, erfahren Sie im vollständigen Artikel in der aktuellen Ausgabe von Schafe & Ziegen aktuell 2/2017.