19.02.2019 07:00 Alter: 88 days
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Der sichere Elektrozaun: richtig aufbauen und warten

Elektrozäune sind beliebt und in der Praxis weit verbreitet. Doch ist Ihr Zaun auch wirklich sicher? Wir geben Tipps, worauf Sie bei Material, Installation und Wartung achten sollten.

Foto: Marsan/shutterstock.com

Mobile Elektrozäune werden auf vielen Kleinviehbetrieben zur flexiblen Weideführung eingesetzt. 4-Litzen-Zäune bzw. Weidenetze bieten bei richtiger Instandsetzung und genügend Strom auch einen guten Schutz gegenüber großen Beutegreifern. Das zeigen die Erfahrungen aus den Herdenschutzmaßnahmen in der Schweiz. Die folgenden Tipps sind aber nicht ausschließlich für Zäune zur Raubtierabwehr geeignet, sondern tragen zur Verbesserung der Hütesicherheit sämtlicher Zaunsysteme bei.

Hochwertiges Material

Ein mobiler Elektrozaun setzt sich zusammen aus einer stromführenden Komponente (Litze oder Weidenetz), einem Weidezaungerät, einer Erdung und allenfalls Pfählen. Bei Litzen und Weidenetzen sind Produkte mit einer guten Leitfähigkeit und geringem Widerstand zu bevorzugen. Leistungsfähige Weidezaungeräte für die Kleinviehhaltung sind entweder Netzanschlüsse oder 12-Volt-Geräte. Ein Zaun ist immer nur so gut wie seine Komponenten. So kann zum Beispiel das teuerste Zaungerät seine Leistung nicht umsetzen, wenn Litzen bzw. Weidenetze brüchig sind und bereits mehrmals repariert oder verknotet wurden.

Wie Sie den Elektrozaun korrekt aufbauen und die Hütesicherheit erhöhen, lesen Sie im vollständigen Artikel in Schafe & Ziegen aktuell 2/2019.